Was ist Glykolsäure?
Glykolsäure (auch: Glycolsäure) gehört zur Gruppe der natürlichen Fruchtsäuren, die auch als AHA-Säuren bekannt sind. Das Kürzel AHA steht hier für die chemische Bezeichnung Alpha-Hydroxysäure. Zu dieser Gruppe zählen neben Glykolsäure noch weitere Fruchtsäuren wie etwa Zitronensäure, Apfelsäure und Milchsäure. Glykolsäure wird ursprünglich unter anderem aus Zuckerrohr, unreifen Weintrauben oder Zuckerrüben gewonnen. Damit sowohl die Qualität als auch die Wirksamkeit gewährleistet werden kann, wird die AHA-Säure für kosmetische Zwecke in der Regel synthetisch hergestellt.
Was ist der Unterschied zwischen AHA und BHA?
Während Glykolsäure den sogenannten Alpha-Hydroxysäuren zugeordnet wird, handelt es sich bei Salicylsäure um eine Beta-Hydroxysäure (BHA). Salicylsäure findet sich in der Natur als sekundärer Pflanzenstoff und dient als solcher zur Abwehr von Fressfeinden und Bakterien. Wie Glykolsäure wird auch Salicylsäure als Inhaltsstoff für Hautpflegeprodukte meist synthetisch hergestellt.
Die Strukturformel von Glykolsäure
Glykolsäure wird fachsprachlich auch als Hydroxyessigsäure oder Hydroxyethansäure bezeichnet. Sie ist die einfachste der sogenannten Hydroxycarbonsäuren und vielseitig anwendbar. So wird die Fruchtsäure beispielsweise in der Lederindustrie und in verschiedenen Reinigungsprodukten eingesetzt. Besonders beliebt ist Glykolsäure jedoch als Wirkstoff in der kosmetischen Hautpflege.